‚Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und eigene Leistung.‘ – Albert Einstein
Wie wir im ersten Teil bereits festhielten, die chronifizierte Harmoniesucht, ist ein wesentlicher Aspekt von Stillstand und Niedergang, landauf, landab. Und falls mal jemand es doch wagt, sogenanntes „Unaussprechliches“ zu vertonen, phonetisch zu platzieren, reagiert die Community aus „Konflikt-Häretiker“ mit unsäglicher, undifferenzierter und vernichtender Wut. Wie wollen wir es im Gesamten noch lernen, mit einer Meinungspluralität umzugehen, wenn jegliche Abweichung von „gesetzten Normen“ zu einem shitstorm, bashing und/oder Separation führt?
Hinzu kommt eine bereits langjährige Entwicklung des Prinzips der eigenen Vorteilsgebung. Richtig und wichtig ist, was MIR das bringt, was ICH davon habe und wie MEINE Person davon profitiert. Man muss jetzt nicht sogleich den Modebegriff des Narzissten bemühen, um diese Erscheinungsformen zu beschreiben, dennoch bewegen wir uns in allen Bereichen in eine Regredienz, weil es nicht mehr gesellschaftsfähig zu sein scheint, auch mal in der 2. Reihe stehen zu können. Jede, jeder möchte vieles, unmögliches, alles…in kürzester Zeit, ohne große Mühen und Anstrengungen, mit am Ende den bestmöglichen Ergebnissen und Errungenschaften (sei es Erfolg, Geld, Karriere, Einfluss, Bedeutung etc.). Doch geschichtlich hatte diese strategische Ausrichtung noch nie Erfolg: nicht bei den ersten Menschen, nicht bei den Neandertalern und schon gar bei den Persönlichkeiten im hier und jetzt.
„Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart“ (Noel Coward)






Noch kein Kommentar, Füge deine Stimme unten hinzu!